Weihnachtstipp!

Fünf nachhaltige Ideen für Geschenkverpackungen

Es gibt ein paar Tipps und Tricks, um unnötige Papierverschwendung und Umweltverschmutzung zu vermeiden.

Die Regensburger Domspatzen mit Es wird scho glei dumpa

Chor Weihnachten

Chor Weihnachten

Hört doch beim Geschenke verpacken die schönsten Chor-Weihnachtslieder. Da kommt besonders festliche Stimmung auf. Hier links über den Play-Button starten!


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Die Regensburger Domspatzen mit Es wird scho glei dumpa
Geschenke
Olesia Buya - unsplash
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Tipps für nachhaltige Weihnachten

Es ist doch jedes Jahr das Gleiche: man will unbedingt wissen, was man zu Weihnachten bekommt und reißt mal mehr, mal weniger grob das liebevoll eingewickelte Geschenk auf. Das oftmals zerrissene, manchmal aber auch noch intakte Papier landet dann meistens im Müll.

1.Verwendet das Papier doch einfach noch mal! Macht sich besonders gut, wenn es auch noch ausgefallenes, bunt bedrucktes oder glitzerndes Papier ist. Beim Auspacken ist dann zwar etwas Vorsicht geboten, doch wenn das behutsame Auspacken erst mal geschafft ist und man sein Geschenkpapier liebevoll zusammengefaltet in die Aufbewahrungskiste packt, hat man auch die darauffolgenden Jahre noch etwas davon.

2. Manchmal weiß man gar nicht, dass sich die Materialien für seine Weihnachtsgeschenke an die Lieben schon zu Hause befinden. Da wären zum Beispiel Schuhkartons, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben oder auch Zeitungspapier, verziert mit Naturmaterialien oder Schmuckelementen.

3. Schon mal drüber nachgedacht, dass auch Tesafilm und Klebestift nicht besonders nachhaltig sind? Plastikfreier Leim gehört zu den absoluten Essentials des nachhaltigen Geschenkverpackens. Dafür brauchst du nur zwei natürliche Zutaten: einen Esslöffel feines Weizenmehl in einer Schüssel und Wasser mit dem man immer wieder anrührt, bis eine klebrige Paste entsteht. Wahlweise kannst du sogar noch Glitzer hinzufügen, natürlich plastikfrei. Tada, da hat man seinen eigenen Klebstoff gezaubert! Im Kühlschrank hält die Paste sogar einige Tage, für mehr Geschenke.

4. Für Nachhaltigkeit beim Geschenkeverpacken sorgen auch bestimmte Materialen. Da wären zum Beispiel die klassischen recycelbaren Jutesäcke, die man später auch zur Aufbewahrung von Kartoffeln oder Kaffeebohnen verwenden kann. Oder man wickelt seine Präsente gar nicht erst in irgendwas papierähnliches ein, sondern Baumwolltücher. Das Furoshiki, ein quadratisches Tuch, wird traditionell als Geschenkverpackung oder Tragebeutel verwendet.

5. Am Ende sollte man sich vielleicht auch die Frage stellen, ob man überhaupt eine Verpackung braucht. Wenn man zum Beispiel einen hübschen Schal oder ein Buch verschenkt, reicht oftmals auch schon eine schöne Schleife (aus Stoff) und kleine Zweige oder selbst getrocknete Blätter und Blumen.